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Tappeiner Martin

BIO-Bauer Pröfinghof

„Der Bio-Anbau fordert viel, gibt aber auch viel“

Meine Geschichte

Der Pröfinghof von Martin Tappeiner liegt westlich des Dorfes Partschins, sein Urgroßvater hat ihn um das Jahr 1900 erworben. Er wurde an Martin vererbt, der ihn nun gemeinsam mit seiner Frau bewirtschaftet. Auch ihr Sohn geht ihnen zeitweise zur Hand, in arbeitsintensiven Zeiten hilft die gesamte Familie und Verwandtschaft fleißig mit.

Den landwirtschaftlichen Betrieb biologisch zu führen, mit diesem Gedanken hat Martin viele Jahre lang gespielt. Im Jahr 2014 entschloss er sich endgültig dazu – und um ja keinen Rückzieher zu machen, schnappte er sich sein altes Motorrad und fuhr schnurstracks zum heutigen Anbauverband „Bioland“. Dort unterzeichnete er alle Formalitäten und beantragte die Zertifizierung. „Obwohl die biologische Landwirtschaft mehr Arbeit mit sich bringt, gibt sie mir auch viel. Und ich bin mit meiner Entscheidung mehr als glücklich“, meint er. Seit der Umstellung auf den Bio-Anbau hat Martin sich intensiv mit der Biodiversität und der Förderung von Nützlingen befasst. In seinen Apfelwiesen schuf er verschiedenste Rückzugsorte und Nistplätze für viele Tier- und Insektenarten.

Zahlreiche Kurse hat er besucht, besonders beeindruckt hat Martin die Ausbildung zum Bodenpraktiker: „Dabei wurde mir bewusst, wie unglaublich wertvoll das Wissen über den eigenen Boden ist. Denn ein fruchtbarer Boden ist die Basis für jede Landwirtschaft.“ Auf seinen Böden wachsen vor allem Apfelbäume unterschiedlicher Sorten und im Hausgarten gedeiht frisches Obst. Während Martin sich vor allem um die Pflege der Obstbäume kümmert, gestaltet seine Frau mit liebevoller Hand den alten Bauernhof, legt Blumenbeete an und führt einen kleinen Hofladen. Dort bietet sie hauseigenes Obst, selbst hergestellte Trockenfrüchte, Apfelgelee und Apfelsaft an und so mancher Spaziergänger, der die Apfelgärten-Runde erwandert, kehrt hier gerne ein.



 
 
 

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