Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 

Obstgenossenschaft Juval
Neue Abpackstätte für die Vinschger BIO Äpfel

Hochregal, Fassade, Besucherkonzept, Kunstinstallation, eine gelungene Harmonie von Innovation, Technik und Kunst.

Gerhard Eberhöfer
Ansprechpartner Verkauf Bio 
26.08.2019

Bewährte Technik, innovative Fassadengestaltung und moderne Kunst Am 1. September 2019 beginnt eine neue Ära für die Verarbeitung der Bio-Äpfel im Vinschgau: Die neue Abpackstätte bei der Obstgenossenschaft JUVAL in Kastelbell geht für die gesamte Bio-Produktion der VI.P in Betrieb.

Dieser wichtige Schritt, der – wie man sich vorstellen kann – zahlreiche logistische Herausforderungen mit sich bringt, geht in Richtung maximale Professionalisierung unserer Organisation bei der Planung und Verarbeitung unserer Bio-Produkte mit den modernsten Technologien und einem neuen Hochregallager, durch das wir schnell auf die Wünsche unserer Kunden reagieren können.

Innovation, Forschung und Entwicklung spielen seit je her eine tragende Rolle in den Obsgenossenschaften des Vinschgaus. Mit der Fertigstellung des Hochregallagers in der Juval hat die „Vinschger Obstwirtschaft“ nunmehr seine 4. „moderne Schaltzentrale“. Dank Weitblick der Verantwortungsträger und großem Vertrauen der Mitglieder konnten erstmals bewährte Technik, innovative Fassadengestaltung und moderne Kunst zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt werden.

Bei der Auswahl der Technik konnte man auf die die Erfahrungswerte der Nachbargenossenschaften zurückgreifen. Für die Gestaltung der Fassade rief man einen Ideenwettbewerb aus, gewonnen hat das Projekt, der Architekt Hubert Schlögl aus Naturns. Schlögls Fassade aus geometrisch geflochtenen Bändern passt sich durch die gebrochene Oberflächenstruktur den Lichtverhältnissen an. Es entsteht so ein lebendiger Baukörper, der die Tages- und Jahreszeiten reflektiert. Die offene Flechtstruktur erinnert indes an die Tradition der Obstkörbe.

Hier einige wichtige technische Daten, die wir hervorheben möchten:

  • Sortierleistung: 60 Großkisten a´ 300kg / pro Stunde
  • Abpackleistung: 28 Tonnen pro Stunde
  • Hochregallager: Lagerkapazität 18.000 Großkisten
Erreichung strategischer Ziele, durch Investitionen und Neuorganisation Durch die Gesamtheit dieser neuen Investitionen und der sich daraus ergebenden Neuorganisation unserer Prozesse können wir bereits ab dieser Saison eine Reihe von strategischen Zielen unseres Unternehmens erreichen. Zu diesen zählen:

  • Qualitative Verbesserung des Apfelmanagements durch das Hochregallager (FIFO, “First In, First Out”) mit konstanter Temperatur, das u.a. einen Überblick über die verfügbaren Zertifizierungen (Bioland, Demeter, etc.) garantiert;
  • Sicherheit des Produkts und garantierte Verfügbarkeit für 12 Monate;
  • Bessere Verarbeitung/Verpackung der Äpfel durch modernste Linien;
  • Steigerung der Verarbeitungskapazität und der Flexibilität;
  • Möglichkeit der Verwendung von innovativen Verpackungen (Fruchtschalen aus 100% Karton, etc.);
  • Besserer Service und schnelle Reaktion auf Marktentwicklungen.


Besucherparcours mit farblich abgesetzten Gucklöchern, Aussichtsplattformen und erhöhten Stegen Ein Besucherparcours rundet die publikumsorientierte Neugestaltung der Obstgenossenschaft ab. Das Konzept wurde von dem Architekten Hubert Schlögl, dem Designer Harry Thaler und der Kuratorin Simone Mair von der Kulturorganisation BAU ausgearbeitet. Dieses gibt den Besuchern einen Einblick in den Produktionsprozess. Farblich abgesetzte Gucklöcher, Aussichtsplattformen und erhöhte Stege begleiten die Äpfel von ihrer Ankunft in der Halle bis zur Verpackungsstation – Besuch im frostigen Hochregallager inklusive.

Abgerundet wird das Ganze von einer ortsspezifischen Intervention der Künstlerin Ingrid Hora. Sie präsentiert ihre persönliche Interpretation des Sortiervorgangs. Die Installation „Auf die Plätze. Fertig. Los!“ rückt spielerisch das Element Wasser und die Wasserbahnen der Sortiermaschine in den Mittelpunkt. Rettungsringe, Startblöcke und ein Trampolin begleiten die Äpfel auf ihrem Weg ins Hochregallager. Wer holt die Medaille? Team Gala, Kanzi oder Golden?

Frei nach dem Motto „Der Apfel im Fokus“ ist so eine gelungene Harmonie von Innovation, Technik und Kunst entstanden. Die Obstgenossenschaft Juval möchte sich auf diesem Wege bei Allen bedanken, die zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt dem Bauleiter Ing. Michael Hofer vom Büro Pohl und Partner sowie dem technischen Leiter der Mivor, Herrn Kurt Wellenzohn, der uns für die gesamte Bauphase von der Obstgenossenschaft Mivor als Verantwortlicher für den gesamten Bereich Technik zur Verfügung gestellt wurde.

Der Wunsch, unseren Kunden und Konsumenten das bestmögliche Produkt zu garantieren, hat uns zu den eben kurz beschriebenen Entscheidungen und Investitionen bewogen, die Hand in Hand mit unserer sozialen Verantwortung für die Vinschger Produzenten gehen, denen wir eine nachhaltige Zukunft für sich selbst und ihre Kinder bieten wollen.
 

Teilen

Echte Freunde teilen alles.

Weitere Artikel

Das könnte euch auch interessieren

 
Alle Artikel im Überblick