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Bio, bitte!

Warum die Natur unser größter Verbündeter ist

Fakt ist: Bio wird immer beliebter und so kursieren auch eine Menge Mythen darüber.
Dabei ist es kein Hokuspokus, sondern eigentlich recht simpel.
Vor allem, wenn der Einsatz der Bauern stimmt und die Natur so kräftig mithilft wie im Vinschgau.
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Wasser, Wind und Wettersegen
Die Biobauern im Vinschgau haben Glück: Das Klima ist auf ihrer Seite. Niederschlag gibt es selten, dafür weht stets ein frischer „Vinschger Wind“. Durch das trockene Klima halten sich viele Schädlinge freiwillig fern.
Die Apfelgärten werden indes über die Seitentäler und Gletscher mit Wasser versorgt. Zugute kommen ihnen auch die Höhenlage und die vielen Sonnenstunden, die den Äpfeln ihre Festigkeit und Farbe verleihen. Fazit: Im Vinschgau herrschen die idealen Ausgangsbedingungen für den biologischen Obstanbau!
 
 
​Natürlich sind die Bedingungen im Vinschgau sehr gut. Aber hinter „Bio“ steckt auch eine Menge Arbeit!
 
 
Mit Engagement zum Erfolg
Natur ist gut, Zusammenarbeit ist besser. Unsere Bio-Bauern im Vinschgau verstehen es bestens, die natürlichen Ressourcen zu ihrem Vorteil zu nutzen. Mit welchen Tricks sie die Schädlinge in Schach halten, verraten wir euch hier.

Bio-Trick 1: Resistente Sorten
Der Traum aller Biobauern sind krankheitsresistente Sorten. Deshalb arbeiten wir im Vinschgau laufend mit Partnern, wie dem Versuchszentrum Laimburg oder dem Sortenerneuerungskonsortium, zusammen, um solche Sorten zu finden und zu entwickeln. Selbstschutz statt synthetischer Schutz – klingt (bio)logisch, oder?

Bio-Trick 2: Backpulver gegen Pilze
Gebacken wird zwar erst nach der Ernte, Backpulver kommt aber schon vorher zum Einsatz. Das darin enthaltene Bicarbonat beugt nämlich Pilzkrankheiten, wie zum Beispiel dem Apfelschorf, vor. Ein einfaches Mittel mit großer Wirkung, das ganz ohne schädliche Stoffe auskommt!

Bio im Vormarsch

Eine Fläche von 870 Fußballfeldern
wird im Vinschgau nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet.

27.500 Tonnen Bio-Äpfel
wurden 2018 geerntet. Damit könnte man ein großes Frachtschiff voll beladen.

100% überzeugt
vom Bio-Anbau sind mittlerweile immer mehr Vinschger Bauern. So ist es ihr gemeinsames Ziel, in Zukunft europaweit Bio-Leader zu werden.
 
Bio-Trick 3: Sexualverwirrung
Sexualverwirrung hat mit Schädlingsschutz zu tun? Tatsächlich: Es ist die wohl naheliegendste Methode, um Schädlinge in die Flucht zu schlagen. Hält man sie nämlich von der Fortpflanzung ab, können sie sich erst gar nicht verbreiten. Dabei bedienen sich die Bauern der sogenannten Pheromone. Pheromone sind Sexuallockstoffe, die in der Tierwelt Männchen und Weibchen zusammenführen – oder eben auch nicht. Die Bauern senden über Dispenser gezielt „verwirrende“ Stoffe aus, die es Schädlingsmännchen unmöglich machen, zu ihren Partnerinnen zu finden. Keine Fortpflanzung, keine Nachkommen: Ende gut, alles gut!
 

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