Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 

Frisch vom Baum

Die Detailgeschäfte der Obstgenossenschaften im Apfelparadies Vinschgau

Unsere Produkte persönlich kennenlernen
Finde hier alle Details (Adressen, Öffnungszeiten, usw.) zu den Verkaufspunkten im Vinschgau! 
Mit ihrer bescheidenen Größe wirken sie wie winzige Seitenflügel der riesigen Obstgenossenschaft, die sie beherbergt. Klein in ihrer Fläche, aber mit großer Durchschlagskraft. Gemeint sind die fünf Detailgeschäfte, an denen sich Einheimische und Touristen bei den Genossenschaften von Naturns, Kastelbell, Latsch, Schlanders und Eyrs gleichermaßen erfreuen. Das Einkaufserlebnis in diesen Shops ist wirklich besonders. Sie bestechen durch ihre Ehrlichkeit und durch den Fokus auf das Wichtigste, ohne überflüssigen Schnickschnack. Genau wie die 1.700 Vinschger Bauernfamilien, von denen die baumfrischen Äpfel, Marillen, Kirschen, Birnen und die verführerischen Erdbeeren und Himbeeren stammen, die täglich in den Shops neu aufgestockt werden.

Mitten in der alpinen Bergwelt des Vinschgaus gibt der Apfel mit all seinen farbenfrohen Sorten, angeführt vom Golden Delicious, seit Generationen den Ton an. Er ist quasi Teil der DNA dieses prächtigen Tales. Im höchsten homogenen Apfel-Anbaugebiet Europas hat er hier seine Heimat gefunden. Viele Bauern haben sich das niederschlagsarme Klima des sonnenreichen Tales auch für den Anbau von Gemüse zu Nutze gemacht.

„Neben den besten Äpfeln aus unseren umliegenden Apfelgärten führen wir auch Kartoffeln, Blumenkohl und viele weitere Gemüsesorten. Schließlich sind unsere Bauern sehr kreativ. Sie wissen was Vinschger Böden hervorzaubern können.“, so Evi vom Detailverkauf in Kastelbell.
Dass die Produkte in den Verkaufspunkten alle von der unmittelbaren Umgebung stammen, spürt man schon beim Duft. Er ist noch da, wie wenn die Frucht noch am Baum hängen würde. Er hatte noch keine Zeit sich zu verabschieden, so erntefrisch ist das alles hier.

„Nur hoch oben in den Wolken kann es schon sein, dass der berühmte Vinschger Wind hin und wieder den Apfelduft mitaufnimmt und auch andere Täler Südtirols mit Wohlfühlessenz versorgt."
bekundet Margit vom Shop in Latsch stolz.

Da hat sie wohl eindeutig Recht. Bereits bei Betreten der Geschäfte werden alle Sinne angesprochen: Es überwiegt die Frische der gerade aus der kühlen Zelle gebrachten Äpfel. Sie hinterlässt sofort einen bleibenden Eindruck, der auch nach dem Verlassen des Geschäfts noch anhält. Es ist eine fruchtige Frische, veredelt mit vielen verschiedenen süßen und erdigen Duftnoten, die die Fantasie in Gang setzen. Plötzlich fühlt man sich wieder mitten auf der Apfelwiese oder im Gemüsefeld. Faszinierend. Vor allem wenn die fleißigen und sympathischen Verkäuferinnen ihre Kunden dann noch mit wertvollen Informationen versorgen. Ja dann kommt vitaminhaltige Freude auf.
„Unsere Kunden sind ja nicht nur unsere eigenen Mitglieder, die ihre Produkte ja schon bestens kennen. Viele unserer Stammkunden sind neben den vielen Einheimischen vor allem Touristen, die jedes Jahr im Apfelparadies Vinschgau ihren Urlaub verbringen. Diese sind dann besonders wissenshungrig.“, erzählt Monika vom Shop in Naturns.

Die fachkundigen Auskünfte der Shop-Leiterinnen hinsichtlich Beschaffenheit, Erntezeitraum und Sortenbeschreibung vermitteln den Besuchern wichtige Informationen, die ihren Einkauf noch dazu sehr emotional gestalten. An der Quelle einzukaufen verleiht ein gutes Gefühl. Zu wissen woher es genau kommt…die wichtigste Information.

„Die Verpackung mit dem Marienkäfer ist ja schließlich nicht nur ein Werbegag. Unsere Bauern widmen täglich sehr viel Zeit, mental und körperlich, der engen Zusammenarbeit mit den vielen Nützlingen. Die Marienkäfer stehen stellvertretend für diese nachhaltigen Helfer.“, so Carmen in Eyrs.

Freilich bringen die Shops nur einen sehr geringen Bruchteil der gesamten Vinschger Apfelernte an den Mann und die Frau: im Vergleich zu den Mengen, die täglich per LKW die Vinschger Genossenschaften Richtung Italien und Ausland verlassen, sind die umgesetzten Mengen nur mikroskopisch klein. Aber sie sind Botschafter der Frische und pulsieren dank ihrer leichten Erreichbarkeit mit derselben Vitalität wie die prachtvollen Obst- und Gemüseabteilungen der Supermärkte. Nur dass sich hier die Erzeuger der Produkte direkt unter die Kunden mischen und selbst Kunden sind. Es resultiert ein sehr starkes Gefühl der Authentizität. Zudem setzen sich die Verkäuferinnen von Naturns bis Eyrs in lockeren Stammkundengesprächen mächtig ins Zeug und vermitteln Spaß an der Arbeit, die ebenso authentisch ist. Sie verwandeln die schlicht gehaltenen Läden mit ihrem natürlichen Vinschger Charme in wahre Wohlfühlorte und die volle Integration der Verkaufspunkte ins Genossenschaftsgebäude erzählt direkt und indirekt viele spannende Geschichten.

Wie morgens beim Bäcker, wenn frisches Brot angeliefert wird, wird man auch hier Zeuge von „Breaking News“, die von neuen Sorten, günstigen oder nachteiligen Wetterverhältnissen, anspruchsvoller Qualität und hoffnungsvollen Ernteergebnissen handeln. Auch wertvolle Tipps zu traditionellen Vinschger Rezepten laufen kostenlos über den Ladentisch und machen Lust auf mehr. Denn Ursprung zählt und wie. Mit freundlichen Grüßen von den vielen Vinschger Bauernfamilien und den fleißigen Marienkäfern, dem lieblichen Schutzpatron im Apfelparadies Vinschgau.
 

Teilen

Echte Freunde teilen alles.

Weitere Artikel

Das könnte euch auch interessieren

Ökosystem: Hecke, Stein und Tier

Was haben Hecken, Steinhaufen und kleine Tiere gemeinsam? Sie alle gehören im Vinschgau zum Ökosystem. Aber wie funktioniert das? Lest es hier! 
 
Alle Artikel im Überblick