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Von Kerzen und klirrender Kälte

Eiskalt: Ohne Frostschutz geht gar nichts

In diesen Tagen hat schon so mancher die Vinschger Bauern beneidet. Während die meisten zu Hause sitzen, dürfen die weiterhin auf ihre Felder. Aber Moment mal, dürfen? Väterchen Frost macht es notwendig, dass sie nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht arbeiten, um die Obstwiesen vor einem Ernteausfall zu schützen. Ganz oben auf ihrer Prioritätenliste steht in diesem Frühling der Frostschutz. Und weil uns zu diesem Thema immer wieder Fragen erreichen, möchten wir sie hier für euch beantworten.
 
1
Was wäre, wenn…
…es keinen Frostschutz gäbe?
 
Was wäre, wenn…
Im Frühling schlägt für die Bauern die Stunde der Wahrheit. Wenn den empfindlichen Knospen und Blüten nun etwas passiert, kann das schlimmstenfalls einen Ernteausfall bedeuten. Insbesondere der nächtliche Frühjahrsfrost ist gefährlich. Schon Temperaturen um 0°C können große Qualitätsschäden, wie eine Berostung der Früchte, bewirken oder die Blüten ganz erfrieren lassen. Jede erfrorene Blüte bedeutet einen Apfel weniger und eine wachsende Existenzbedrohung für die Bauern.
 
2
Woher wisst ihr…
…wann Frostschutz nötig ist?
 
Woher wisst ihr…
Eine sehr interessante Frage, denn natürlich sind die Bauern keine Hellseher und auch auf den Wetterbericht ist (zu) wenig Verlass. Es braucht schon einen eigenen Frostwarndienst, den die Bauern selbst organisieren: Zwei Bauern überwachen dabei die ganze Nacht lang die Werte der Messstation einer bestimmten Frostzone. Wird eine kritische Temperatur erreicht, schlagen sie per SMS Alarm.

Heutzutage gibt es sogar Frühwarnsysteme, die die Frostberegnung automatisch einschalten. Früher, als es diese Möglichkeiten noch nicht gab, heulten oft mitten in der Nacht die Feuerwehrsirenen. Das bedeutete für die Bauern: Raus aus den Federn und Frostberegnung anwerfen! Trotz aller modernen Technologien sind die Frostwarndienste nicht unfehlbar und die aktuelle Corona-Zeit erschwert den Frostwarndienst ohnehin.
 

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