Für den panierten Feta 2 Scheiben griechischer Feta (400 g) Mehl nach Bedarf 2 Eier (groß) 10 EL Panko (alternativ klassisches Paniermehl) 500 ml Erdnussöl Honig nach Geschmack
Die Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren gründlich waschen. Gut abtropfen lassen oder vorsichtig mit einem sauberen Küchentuch trocken tupfen. Die Erdbeeren putzen und vierteln. Das gesamte Obst zusammen mit den von den Rispen gelösten Johannisbeeren in eine große Schüssel geben. Für das Dressing den Honig mit dem nativen Olivenöl extra, dem Balsamicoessig, Salz und Pfeffer verrühren. Einen Teil des Dressings über die Beeren geben und vorsichtig vermengen. Nach Belieben einige frische Minzblätter hinzufügen.
Den Feta mit Küchenpapier trocken tupfen und in 12 gleich große Stücke schneiden. Drei tiefe Teller vorbereiten: einen mit Mehl, einen mit verquirlten Eiern und einen mit Panko. Die Fetastücke zuerst im Mehl, dann im Ei und anschließend im Panko wenden. Leicht andrücken, damit die Panade gut haftet. Für eine besonders knusprige Kruste den Vorgang mit Ei und Panko wiederholen. Das Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und den Feta goldbraun ausbacken. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen, um überschüssiges Öl zu entfernen. Den Beeren-Salat auf Tellern anrichten und mit 2–3 Stück gebratenem Feta servieren. Nach Belieben mit etwas Honig beträufeln und das restliche Balsamico-Dressing separat dazu reichen.
Rezept von Julia Morat
Passione Cooking
Südtirolerin DOC oder Italienerin mit deutscher Muttersprache, so beschreibt sich Julia am liebsten. Sie versucht sich gerne an der Neuinterpretation der Familienrezepte von Mama Reinhild und Oma Imma, die sie mit innovativen und internationalen Elementen bereichert. Egal, wie entspannt Julia in der Küche ist – eines kann sie nicht so gut: Kochen nach Rezept. Sie will Neues wagen, experimentieren und ungewöhnliche Kombinationen ausprobieren. Eine Zutat fehlt in ihren Kreationen niemals: ihr Lächeln.
Das Martelltal ist weit über unsere Landesgrenzen für seine leckeren Berg-Beeren bekannt. Warum? Weil unsere Bauern dort seit Jahrzehnten genau wissen, was die Früchtchen brauchen, um ihr einzigartiges Aroma zu entfalten.