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Schönthaler Helmut

BIO-Bauer

„Bio ist ein Synonym für großen Respekt.”

Meine Geschichte

Helmut Schönthaler wohnt mit seiner Familie in Eyrs am Fuße des Vinschger Sonnenbergs. Nicht weit davon liegt der Laaser Marmorbruch, in dem der weltweit bekannte, reinweiße Stein abgebaut wird. Die Eyrser Auen, eine geschützte Biotoplandschaft, liegt unweit des Familienbetriebes, den die Schönthaler in der dritten Generation bewirtschaften. Helmut, der im zweiten Beruf Lehrer für Deutsch, Geschichte und Geografie an der Mittelschule ist, baut neben Gemüse auch Äpfel an. Es sind vor allem Gala und Topaz, daneben mehrere jener ursprünglichen Sorten, die typisch sind für die Gegend und die kaum noch zu finden sind. Seine Frau und sein Bruder unterstützen ihn dabei. Das nötige Wissen hat Helmut in vielen landwirtschaftlichen Kursen erworben. Sein Hof ist gleichzeitig auch sein Hobby, Kompostieren, den Baumschnitt, die Ernte – Helmut mag jede Arbeit gerne. Bio, so sagt er, steht für eine gesunde Wirtschaftsweise. Und für eine Natur, in der ein Bauer zum notwendigen Teil wird. Biologisch arbeiten heißt mit der Natur arbeiten.
 

Mein Biohof

Meine Ernte
 
Topaz
Der schöne Saure
Beim Topaz lohnt es sich, in den sauren Apfel zu beißen! Die aromatische Frucht besticht durch angenehme Säure und ist außerdem eine gängige Sorte im Bio-Anbau.
Verfügbarkeit von
Dezember - April
Aussehen: 
gelber Grundton mit rot gestreiften Farbanteilen, runde Form mit abgeflachter Kelchpartie
Innere Werte: 
knackiges Fruchtfleisch mit schöner Cremefärbung
Geschmack: 
säurebetont mit spitzer Säure
Blumenkohl
Die milde Madam
Der blütenweiße Kohlkopf mit dem dezenten Aroma macht 95% der Gemüseproduktion im Vinschgau aus. Seinen blumigen Namen verdankt er übrigens einer botanischen Besonderheit: Der Kohlkopf ist nämlich der noch nicht geschossene Blütenstand der Pflanze.
Verfügbarkeit von
Anfang Juni - Ende Oktober
Aussehen: 
fleischige, einen Kopf formende Blütensprossen mit strahlend weißer Farbe und grünen Hüllblättern
Innere Werte: 
reich an Vitamin C und Mineralstoffen, knackig
Geschmack: 
mild mit dezentem Aroma
Radicchio
Der knackfrische Bitterling
Fort mit den bitteren Mienen! Radicchio schmeckt nicht nur echt toll, sondern ist mit seinem hohen Gehalt am Bitterstoff Intybin auch noch Balsam für Blutgefäße und Verdauung.
Verfügbarkeit von
Anfang Juni - Ende September
Aussehen: 
weinrot mit breiten weißen Blattrippen, längliche bis runde Außenblätter, kompaktes Herz
Innere Werte: 
feste, kompakte Konsistenz
Geschmack: 
leicht bitter, mit einer herbwürzigen Note
Kartoffeln
Die energiegeladenen Erdbewohner
Diese Knollen haben es in sich: Sie sind nicht nur echt nahrhaft, sondern präsentieren sich euch auch in den unterschiedlichsten Varianten: Von mehlig bis festkochend wachsen im Vinschgau für jedes Gericht die passenden Erdäpfel heran.
Verfügbarkeit von
Anfang August - Ende Oktober
Aussehen: 
rundlich-längliche Knollen mit brauner Schale
Innere Werte: 
gelbes Fruchtfleisch
Geschmack: 
milder, leicht erdiger Geschmack
Gala
Saftig, süßes Aroma mit wenig Säure.
 
 

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