Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 

Tappeiner Paul Heinrich

Bio Bauer - Schwebelehof

„Meine Äpfel genießen Logenplätze.“

Meine Geschichte

Es passt irgendwie zusammen: Mein „Schwebelehof“ liegt nicht unweit der modernen Schlanderser Turnhalle. Um meine Apfelplantage dort zu bewirtschaften, braucht es nahezu akrobatisches Geschick. Speziell meine süßen Fuji baue ich nicht in der einfach zu pflegenden, flachen Talsohle an, sondern auf 13 übereinander liegenden steilen Terrassen. Diese sind auf Trockenmauern angelegt und durch 80 Mauertreppen miteinander verbunden. So eine Anbauweise ist bei Äpfeln eher selten und sehr typisch für den Weinbau in Steillagen. Beim Wein und dessen Anforderungen kennt sich allerdings mein Sohn besser aus. Er ist in Österreich in der Weinbautechnik tätig.

Ich hingegen fühle mich dank der besonders warmen Lage am Hang privilegiert, den Fuji zu liebkosen und dabei sehr erfolgreich zu sein. Diese Sorte ist zwar weltweit die am häufigsten angebaute, speziell in China und Japan, gedeiht in Europa allerdings nur dort, wo die Sonne es besonders gut mit den Bauern meint. Südtirol zählt in Europa daher zu den Hochburgen dieser knackigen Sorte mit dezentem Aroma und sehr spätem Erntezeitpunkt. Um es bei diesem fast „heroischen“ Apfelanbau doch ein wenig leichter zu haben, sind die einzelnen Terrassen mit einer Materialbahn miteinander verbunden. Besonders bei der Ernte und beim Anbringen des biologischen Düngers ist dieses technische Hilfsmittel unbezahlbar. Trotzdem bleibt noch genügend Handarbeit wie beim Setzen neuer Bäume, beim Baumschneiden und beim sog. „Mulchen“.

Die Lage für den Fuji ist hier so gut ausgewählt, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kaum notwendig ist. Es ist mir schon öfters passiert, dass ich vergessen hatte gegen Blattläuse zu handeln und trotzdem…alles ok. Diese guten Erfahrungen werden mich bald zu einem weiteren Projekt verleiten, dem Anbau der gegen Schorf sehr resistenten Sorte Topaz. Ob ich diesen Apfel dann ebenso in den Logenplätzen auf den Terrassen kultiviere, oder lieber in der Schlanderser Talsohle zusammen mit meinen Bonita, Golden Delicious und den anderen Sorten…steht noch nicht fest. So oder so, auf jeden Fall werden es Bio-Äpfel sein, etwas kleiner im Kaliber aber dafür groß im Geschmack.
 

Mein Biohof

Meine Ernte
 
Bonita
Die süßsaure Lady
Schönheit trifft Säure: Die leuchtend-glatte Kreuzung aus Topaz & Cripps Pink schlägt sogar den Schorf in die Flucht und ist daher vor allem im Bio-Anbau beliebt.
Verfügbarkeit von
Januar - März
Aussehen: 
Leuchtend rote, glatte Schale
Innere Werte: 
Saftig und knackig im Biss
Geschmack: 
Aromatisch mit betonter Fruchtsäure
Red Delicious
Die rote Versuchung
Dem Anblick des knalligen Red Delicious kann man so leicht nicht wiederstehen. Rot sehen kann echt schön sein. Und rot schmecken noch schöner!
Verfügbarkeit von
Oktober - Mai
 
Aussehen: 
dunkelrote Deckfarbe, kegelförmige, längliche Form
Innere Werte: 
saftig mit sehr weißem Fruchtfleisch
Geschmack: 
süß, sehr aromatisch mit relativ wenig Säure
Golden Delicious
Der köstliche Klassiker
Der Golden Delicious ist unsere Hauptsorte und somit der König unter den Vinschger Äpfeln. Dass der allseits beliebte Apfel echt Qualität hat, sieht man an seiner charmanten roten Backe. Die ist übrigens typisch für Früchte in Hanglage.
Verfügbarkeit von
Oktober - September
 
Aussehen: 
grüngelb bis goldgelb
Inneren Werte: 
saftig mit sehr feinzelligem und zartem Fruchtfleisch
Geschmack: 
süß mit feiner Fruchtsäure
Pinova
Der beständige Vinschger
Der Pinova mit seiner gelb-zinnoberroten Schale ist ein typischer Vinschger Apfel. Er ist nicht nur farblich, sondern auch im Geschmack sehr ausgeglichen. Dank seiner langen Haltbarkeit bietet er euch unverminderten Fruchtgenuss bis in die Sommermonate.
Verfügbarkeit von
Januar - Juni
 
Aussehen: 
zweifarbig: gelb bis grünlich, mindestens 30% leuchtend zinnoberrot
Innere Werte: 
erfrischend mit sehr knackigem, saftigem und festem Fruchtfleisch
Geschmack: 
ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis
Fuji
Die feurige Geschmacksexplosion
Der Fuji ist zwar nach einem Vulkan benannt, im Innersten ist der Japaner aber echt süß.
Verfügbarkeit von
November - Mai
 
Aussehen: 
rundliche Form, zartrosa bis dunkelrot, leicht gestreift auf gelb-grünlichem Grund
Inneren Werte: 
kompakt und sehr saftig mit hohem Zuckergehalt
Geschmack: 
sehr süß und aromatisch
 
 

Teilen

Echte Freunde teilen alles.